Die Duldsamkeit der Soonwälder ist schon oft ausgenutzt worden. Doch die Liebe zu „ihrem“ Wald ist nicht zu unterschätzen. Das zeigt sich in vielen kleinen Dingen und Bemerkungen. Da ist immer wieder von „unserem Wald“ die Rede und fast jedes Dorf hat seine „Soonwaldstraße“ und/oder den „Soonwaldblick“. Das hat vor allem historische Gründe. Seit Jahrtausenden kommt die Ernährung aus dem Wald, vor allem in Notzeiten. Der Soonwald, der „Saane-Wald“, war der Weidewald, in den das Vieh getrieben wurde. Noch heute ernährt der Wald viele Soonwaldbewohner über die Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft und zunehmend auch wieder als Nebenerwerb über die Energiequelle Holz. So war und ist der Soonwald für seine Bewohner immer auch ein „nährender“ Wald gewesen.